U-Boot
7 raffinierte Tipps

So verwandeln Sie Ihre Website in ein perfektes Sales Tool

Lesedauer: ca. 5 Minuten

7 raffinierte Tipps, wie Sie Ihre Website in ein perfektes Sales Tool verwandeln

Haben Sie schon jemals daran gedacht, Ihre Website als Teil Ihrer Vertriebsstrategie zu sehen? Die ist nämlich ein Rundumtalent. Sie kann nicht nur schön aussehen und Ihr Unternehmen perfekt in Szene setzen, sie kann auch verkaufen.

Bevor interessierte BesucherInnen auf Ihrer Website zu KundInnen werden, sollten Sie sich überlegen, welche Ergebnisse Sie erreichen möchten und wie Sie den Weg dazu gestalten. Im besten Fall können Ihre InteressentInnen zum Schluss nicht mehr Nein sagen. Im Folgenden haben wir ein paar wichtige Grundpfeiler aufgestellt, die Sie für Ihr funktionierendes Sales-Tool beachten sollten.

 

7 Tipps für Ihre Landingpages

  1. Jede Unterseite ist eine wertvolle Landingpage
  2. Das Wichtigste kommt zuerst
  3. Als ich diese Headline las, musste ich herzhaft lachen
  4. Testimonials: kurz und knackig auf den Punkt
  5. Schreiben Sie aktionsorientierte Beiträge
  6. Platzieren Sie „Call to Actions“
  7. Locken Sie Ihre Leserschaft

1. Jede Unterseite ist eine wertvolle Landingpage

Eine Sache gleich vorweg: Die Homepage und die Landingpage sind nicht ein- und dasselbe. Die Homepage ist das Zentrum Ihrer Website und dient als Ausgangspunkt für Ihre restlichen Unterseiten. Eine Landingpage hingegen ist das Ziel, wo Ihre KundInnen schlussendlich ankommen sollen. Das bedeutet, dass jede Unterseite im besten Fall eine Landingpage ist.

 

Was sind eigentlich diese Conversions?

Typischerweise sind Landingpages jener Ort Ihrer Website, wo Conversions passieren. Conversion wird als jener Vorgang auf einer Website bezeichnet, wenn InteressentInnen durch eine Handlung zu KundInnen werden. Jede Website kann darunter etwas anderes verstehen. Beispielsweise passiert bei Facebook eine Conversion, wenn sich einE InteressentIn anmeldet. Auf anderen Websites handelt es sich dabei wiederum um eine Newsletteranmeldung oder den Download eines Whitepapers.

Ritual Landingpage

Quelle: https://ritual.com/

2. Das Wichtigste kommt zuerst

Je strukturierter der Aufbau Ihrer Landingpage ist, desto eher können sich Ihre User orientieren und werden zu einer Handlung angeregt.

Einen recht gelungenen Anhaltspunkt, wie man konzeptionell bei einer Landingpage vorgehen soll, liefert die Methode einer umgekehrten Pyramide. Dieses Modell findet großteils im Journalismus seine Anwendung und beschreibt drei wesentliche Bereiche einer Landingpage.

  • Fesseln Sie gleich zu Beginn der Seite Ihre User. Sei es durch einen Header und eine aussagekräftige Headline oder ein Video. Es sollte Ihren potenziellen KundInnen sofort ins Auge stechen.
  • Im nächsten Bereich sollten Sie Erwartungen schüren, Ihre KundInnen überzeugen und die Dringlichkeit des Produktes in den Vordergrund stellen.
  • Beinahe so wichtig wie die Überschrift und Einleitung des Textes ist auch der Abschluss. Denn schließlich möchten Sie Ihre InteressentInnen in KundInnen verwandeln. Eine passende Möglichkeit für einen gelungenen Abschluss liefern Call to Actions, die Ihre User zum aktiven Mitwirken animiert.
Inverted Pyramid Method

Quelle: http://learnleadgeneration.com/lead-generation-marketing-strategies/part-2/

3. Als ich diese Headline las, musste ich herzhaft lachen

Ob nun provokant, ehrlich oder mit einer gewissen Portion Witz geschrieben: Die Headline ist das wichtigste Element auf der Landingpage. Warum? Das kann uns der angesehene Marketingexperte David Ogilvy sagen:

„On the average, five times as many people read the headline as read the body copy. When you have written your headline, you have spent eighty cents out of your dollar!“
David Ogilvy

Was so viel heißt, wie: User sind bequem!. Sie lesen meist nur die Überschrift des Beitrags, ohne auch nur eine Zeile Text zu lesen. Zu diesem Ergebnis kam übrigens auch schon eine amerikanische Studie: 6 von 10 LeserInnen teilen einen Artikel, ohne ihn vollständig gelesen zu haben. Bitte nicht nachmachen. 😉

Beachten Sie bei Ihren Überschriften:

  • Zahlen in Überschriften können in unserem Gehirn einen akuten Klickreiz auslösen, weil wir mithilfe von Zahlen ein Wenig besser einschätzen können, was uns im nachfolgenden Text erwarten wird.
    (Übrigens: ungerade Zahlen wirken attraktiver und werden deshalb öfter geklickt.)
  • Stellen Sie Fragen an Ihre Leserschaft, denn die machen sich dann automatisch Gedanken darüber, welche Antwort wohl im Text gegeben wird.
  • Hauen Sie auf den Tisch und erteilen Sie Kommandos, wie im Beispiel von Toggl. Da kann man doch fast nicht mehr nein sagen, oder?
Toggl Landing Page Best Practice

Quelle: https://toggl.com/blog

4. Testimonials: kurz und knackig auf den Punkt.

„Toller Service – auf jeden Fall weiterzuempfehlen!“
Clemens, Student

Bitte nicht! So eine Bewertung ist zwar nett gemeint, hat aber leider keinen oder wenig Effekt auf die Conversions Ihrer Website.

Verwenden Sie konkrete Fakten und  Zahlen um das Kaufargument noch einmal zu unterstreichen und formulieren Sie die KundInnenzitate kurz und bündig. Um gute Testimonial-Beiträge zu erhalten, sollten Sie Ihren KundInnen zielgerichtete Fragen stellen:

  • Was hat Ihre Zusammenarbeit besonders ausgezeichnet?
  • Wie viel Zeit sparen Sie dank unserer Leistung ein?

Reichern Sie die KundInnenzitate – wenn möglich – mit relevanten Keywords an. Das freut nicht nur Ihre SEO Berater, sondern schlussendlich auch Sie, da positive KundInnenzitate dadurch im Web auffindbar sind.

B School Testimonials

Quelle: https://www.marieforleo.com/bschool/

5. Schreiben Sie aktionsorientierte Beiträge

Vermeiden Sie es, die Texte auf Ihrer Website in passiver Form zu verfassen. Das langweilt LeserInnen und führt in den seltensten Fällen zu wünschenswerten Conversion-Zahlen. Sprechen Sie stattdessen Ihre potenziellen KundInnen direkt an und formulieren Sie Beiträge so, als würde die/der potenzielle KundIn direkt vor Ihnen stehen. Dadurch wirkt Ihre Landingpage offener und viel persönlicher und verleitet Ihre User, aktiv zu handeln.

6. Platzieren Sie „Call to Actions“

Wie der Name schon erraten lässt, haben Call to Actions das Ziel, Ihre KundInnen proaktiv um Handlung zu bitten. Die Aufforderung besteht zumeist aus Text, Bild und Button.

Call to Actions sind in diesem Beitrag schon das ein oder andere Mal gefallen, aber aus einem guten Grund. Wir würden sogar behaupten, dass Call to Actions Hauptfaktor einer erfolgreichen Landingpage sind.

 

Was ist ein Call to Action?

Ein Call to Action ist, wie der Name schon sagt, eine Handlungsaufforderung an Ihre User. Ein Anbieter, der Call to Actions perfekt in Szene setzt und die ein oder andere GegnerIn von Streaming Plattformen schon bekehren konnte, ist Netflix.

Netflix Call 2 Action

Quelle: https://www.netflix.com/at/

  • Wie viele Call to Actions soll ich verwenden?
  • Wo auf meiner Landingpage soll der CTA positioniert werden?

Grundsätzlich hängt das natürlich von Ihren Präferenzen und Zielen ab. Haben Sie aber keine Bedenken, mehr als einen Call to Action auf Ihrer Landingpage zu positionieren. Ein Call to Action zu Beginn, einer im gerade noch sichtbaren Bereich und einer am Ende Ihrer Landingpage können die Chancen von Conversions erheblich steigern.

7. Locken Sie Ihre Leserschaft

Um WebsitebesucherInnen in den Bann zu ziehen, ist es oft ratsam, einen Lead Magneten auf der Website zu positionieren. Lead Magnete sind sogenannte Köder, die Ihre User zum einer bestimmten Handlung locken sollen. Meist werden den InteressentInnen im Tausch gegen ihre Kontaktdaten reizvolle, kostenlose Produkte angeboten. Das Produkt sollte direkt Ihre User und deren Bedürfnisse ansprechen. Ein Beispiel? Auf einer Website für Lehrlinge ein White Paper und wissenschaftliche Artikel anzubieten, wäre wahrscheinlich nicht sehr zielführend. E-Books, Video-Clips, Musikdownloads und Gutscheine hingegen sprechen diese Zielgruppe erfolgreich an.

Einen verlockenden Lead Magneten präsentiert uns Marie Forleo auf ihrer Website:

Lead Magnet Download

Quelle: https://blog.hubspot.com

Mit diesen Tipps sind Sie nun bestens dafür gewappnet, Ihre Website als Vertriebstool einzusetzen. Sie werden erstaunt sein, wie Ihre User- und Conversionzahlen zunehmen.
Susanne Trhal
Veröffentlicht am 17.05.2018
Geschrieben von:
Susanne Trhal

Weitere Beiträge

Euch will ich kennenlernen.