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Warum Texten für's Web so richtig anders geht.

Gleich vorweg, vergiss alles, was du bisher in deinem Leben übers Schreiben gelernt hast, denn die besten Texte im Web stehen auf dem Kopf!

T
Die Zusammenfassung zuerst
Egal wieviel deine Leser von deinem Text lesen, das Wichtigste haben sie bereits mitgenommen
Aufmerksamkeit einer Eintagsfliege
Im Web werden Texte nicht gelesen sondern gescannt
Wie fange ich den Fisch
Dein Köder sind passende Überschriften, bewusster Negativraum zwischen den Absätzen und eine klare Gliederung deiner Textbausteine

Unsere 5 Tipps:

1.

Der Kopfstand

Vergiss alles bisher Gelernte! Stelle deinen Textaufbau wie eine Pyramide auf den Kopf und komme gleich zum Punkt. Dann beschreibst du in Aufzählform (Oh ja, unser Gehirn liebt Aufzählungen beim Scannen von Texten) die wichtigsten Punkte deines Textes. Am Ende bietest du alle wichtigen Detailinformationen, die deinem Kunden mehr Wissen vermitteln und beim nächsten Mal zurückkehren lassen.

Die umgekehrte Pyramide für das Schreiben im Web.

Die umgekehrte Pyramide für das Schreiben im Web

The ‘Inverted Pyramid‘ web content model | Web Team (exeter.ac.uk)

2.

Klare Strukturen

Leser scannen deinen Text in F-Form. Das heißt, sie beginnen links oben, überfliegen den Satz nach rechts, springen linksbündig nach unten und so weiter, bis unten bei mangelndem Interesse deine Webseite weggeklickt wird und der User wo anders weitersucht.

So erzeugst du optische Spannung:
Das heißt für dich, setze packende Überschriften und Zwischentitel an den linken Rand, formuliere kurz und knackig und erzeuge bewusst Negativraum, um das Auge zu lenken. Leere, weiße Stellen entspannen nicht nur die Augen, sondern auch das Gehirn. Mut zur Lücke lautet die Devise.

Lesefluss
3.

Fesselnde Sprache

Kein Mensch hat heute Zeit, Fachsprache in verdaubare Häppchen für das eigene Gehirn umzuwandeln. Nicht umsonst sind TED Talks so erfolgreich. Alle Speaker werden von ausgebildeten Coaches auf ihren Vortrag genauestens vorbereitet. Kein Wort wird dem Zufall überlassen. So bleibt mein Wissen beim Zuhörer in Erinnerung.

Daher schreibe einfach und smart. (Es hat sich noch kein Wissenschafter beschwert, dass ein Text zu einfach geschrieben war)

Versuche nicht, intelligent zu wirken
Du kannst spannende Geschichten erzählen, bringst sie aber nicht zu Papier? Ganz einfach, diktiere was du sagen möchtest in dein Handy und schreibe danach den Text in genau diesen Worten nieder.

Verben anstatt Hauptwörter
Verwende in deinen Texten Verben anstatt Hauptwörtern, streiche alle Endungen auf -ung, -heit, -keit

Verben statt Hauptwörter

Aktiv schreiben

Gewöhne dir einen aktiven Schreibstil an. Die allseits gekannte „Leidensform“ hat im Web ausgedient.

Aktiv schreiben

Eine großartige Erklärung zu diesen Beispielen und zur richtigen Schreibweise im Web findest du hier.

4.

Keywords

sind das A und O! Nur wer im Netz gefunden wird, kann auch gelesen werden. In anderen Worten – unter welchen Schlagworten findest du deinen Text in den Weiten des Webs wieder? Großartige Hilfe stellen dabei „Schlagwort-Generatoren“ dar.

Tool Zweck Kosten
Google Ads Keyword Planner Vielzahl von Keywords und Keyword-Phrasen zu einem Thema finden Suchvolumina anzeigen lassen Kostenfrei über einen Google Ads Account
Search-metrics Keyword Tool Vielzahl von Keywords und Keyword-Phrasen zu einem Thema finden Suchvolumina anzeigen lassen Kostenpflichtig
answer-thepublic Longtail-Keywords (Phrasen) zu einem Keyword finden Verwandte Begriffe recherchieren Nutzerfragen identifizieren Kostenfrei (kostenpflichtige Version hat noch weitere Features)
Keyword-tool.io Longtail Keywords (Phrasen) zu einem Keyword finden Verwandte Begriffe recherchieren Nutzerfragen identifizieren Kostenfrei (kostenpflichtige Version hat noch weitere Features)
termlabs.io Relevanzsteigernde Begriffe finden Nutzerfragen identifizieren Kostenpflichtig

Tipp

Denk dabei an alle möglichen Denkweisen deiner User. Nur so wirst du auch gefunden:

„Damenjeans“ – „Damen Jeans“ – „Jeans für Damen“

5.

Verlinke

Verlinke was das Zeug hält. Heute wälzt niemand mehr Bücher in Bibliotheken. Zusammenfassungen sind nicht mehr nötig. Artikel sind für „immer“ online verfügbar und müssen nur verlinkt werden. Bei Interesse springt dein Leser einfach weiter! Wichtig dabei ist die klare Schreibweise deines Linkes. Dieser muss für sich alleine funktionieren. Das heißt, welche Erwartung löst du bei deinem Leser aus. Wo führt dein Link hin und was erwartet ihn dort.

Ein Link ist eine Erwartung
Dein Leser muss am anderen Ende genau das Vorfinden, was du versprochen hast.

Zum Beispiel:

Nähere Informationen – Nähere Informationen zu was? – Der Link sagt nichts darüber aus, wozu es neue Informationen gibt.

Lerne mehr über unsere Services – Hier wird klar wo die Reise hingeht.

Jeder Link darf und muss genauso lange sein, wie er für sein Verständnis braucht. Kate Moran erklärt in ihrem 3 minütigen Video kurz und prägnant, wie das geht.