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Die Top 5 Trends und Tipps

Einfach bessere Newsletter

Illustration: Brief flieg in einen Postkasten

Warum wir auf der dunklen Seite der Macht mit unseren Endgeräten Strom sparen, kleine Buttons den UserInnen die größte Erfüllung bringen und 100 Zeichen zum Erfolg oder Misserfolg deiner Firma beitragen. Unsere interessantesten Top 5 – Designtrends im Newsletter Marketing haben wir hier für euch zusammengefasst:

  1. Hier bewegen wir was – Animationen im Design
  2. Der erste Eindruck – der Preheader
  3. Noch immer nicht – Webfonts im eigenen Coporate Design
  4. Kleiner Button – große Wirkung – CALL-to-ACTION
  5. Immers stärker im Kommen – der Dark Mode

1. Höhere Klickraten mittels animierter GIFs

Melonenstück wird aufgegessen

Unser Gehirn verarbeitet visuelle Inhalte um 60.000 Mal schneller als Texte und ist somit sofort aufmerksam und interessiert. Dezent eingesetzte Gifs sind deshalb sehr schlau, finden wir!

Gifs sind neben einer willkommenen Abwechslung meist sehr humoristisch und hinterlassen ein gutes Gefühl. Im besten Fall triggern sie unser Interesse, unterstützen die Aufnahme meiner Message und gestalten den Newsletter freundlicher.

Mehr dazu hier.

Aber Achtung! Gifs werden noch nicht bei allen Newsletter-Clients gleich angezeigt. Bei Outlook & Co muss man immer noch vorher die Bilder laden und auf Play klicken während mobile Endgeräte die Animationen oftmals gleich abspielen und so das volle Erlebnis bieten.

Wichtig zu Wissen: Die Ladezeit sollte nicht mehr als 3-5 Sekunden betragen. Daher nicht zu große und zu viele Gifs in einen Newsletter packen. 

2. PREHEADER - diese 100 Zeichen entscheiden alles

E-Mail Inbox

Ob ein Newsletter geöffnet wird oder nicht entscheidet sich im E-Mail Postfach in der ersten Darstellung. Catched die Überschrift und der Preheader das Interesse der LeserInnen nicht, wird mit einem Wisch und weg der Newsletter ungeöffnet gelöscht.

Öffnungsraten steigern! Aber wie?

Viele vergessen neben der so wichtigen Überschrift auf den zweiten Akteur, den Preheader. Fotos, gleich unter der Überschrift platziert, können in der Newsletter-Vorschau nicht dargestellt werden. Sie werden mit einem kryptischen Text ersetzt und wirken wie ein Spam E-Mail.

Das Geheimrezept lautet daher:

  • Ein kurzer, knackiger Betreff
  • je nach Thema ein auffallendes Emoji
  • eine Weiterführung oder Ergänzung der Betreffzeile: Ein Beispiel (Betreffzeile ist fett, der Preheader steht darunter): Sparen Sie 25% bei Wintermänteln;
  • Bestellen Sie bis Donnerstag, um noch mehr zu sparen!
  • ein Call to Action

Kleiner Button - große Wirkung - Call-to-Action (CTA) Button

Verschiedene bunte Buttons

Mehrwert: Sobald dieser Button ins Auge sticht, müssen die KundInnen den Mehrwert des Klicks dahinter sofort erkennen und dürfen danach auf keinen Fall enttäuscht werden. Das Versprechen muss gehalten werden, ansonsten droht der sofortige Absprung.

Wer drückt? Wo stehen meine KundInnen im Produktlebenszyklus, wenn sie auf diesen kleinen Button drücken? Sind sie neu hier und interessiert, inaktiv oder schon registriert? Damit der CTA funktioniert muss dieser passgenau auf diese Bedürfnisse gestaltet sein.

Tätigkeitsverben: Füge in die Beschriftung des Call-to-Action Buttons am besten ein Tätigkeitsverb ein, d. h. ein Verb, das eine aktive Handlung Ihrer EmpfängerInnen ausdrückt: kaufen, bestellen, sichern, vergleichen, sparen, starten, downloaden, … – es gibt unendlich viele Möglichkeiten! Verben vermitteln das Gefühl von Aktionismus, dem Drang zu klicken.

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Der richtige Ton macht bekanntlich die Musik. Niemand soll zu einer Handlung gedrängt werden. Buttons sollen eine Empfehlung sein, motivieren und neugierig machen.

„Löse deinen Gutschein ein!” kann zum Beispiel eleganter durch die Formulierung „Jetzt Gutschein einlösen!” ersetzt werden.

Zeitliche Angaben oder Mengenbegrenzungen erzeugen eine Dringlichkeit, die die Aktion betonen. „Jetzt anmelden”, „Nur heute 25 % billiger“ oder „Eines von 100 Tickets sichern“ verleihen Ihrem CTA Nachdruck und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre EmpfängerInnen klicken.

Noch mehr Details dazu hier.

4. Schriften im Newsletter-Design

Oops!

Nein, es funktioniert leider noch immer nicht. Das Corporate Design einer jeden Firma scheitert spätestens im Newsletter Design. Wer nicht aufwendig in HTML programmieren möchte und Darstellungsprobleme vermeiden möchte, hält sich an die gängigen Schriften.

Wer jedoch nicht auf spezielle Webfonts verzichten möchte, definiert einfach Fallback-Fonts. Diese legen fest, welche Schriften der Mailclient nutzen soll, wenn er mit Webfonts nicht umgehen kann. Aber Achtung, Ersatzschriften fallen teilweise Größer und Breiter aus. Die Darstellung kann somit sehr groß divergieren.

Nüchtern bleiben

Fließtext liest sich am Besten in einer Serifenschrift, das heißt, die Buchstaben formen automatisch eine visuelle Zeilenführung für BetrachterInnen. Überschriften wirken in einer Non-Serifen Schrift sehr modern.

Mehr erfahren

5. DARK MODE - Auswirkung auf das Newsletter- und Webdesign

Zwei Leuchtschwerter die sich kreuzen

Der Dark Mode ist eine relativ neue, sehr brauchbare Erfindung. Endgeräte können automatisch im Rhythmus des Sonnenauf und -untergangs auf den Dark Mode eingestellt werden. Das beugt vor allem am Abend Übermüdung vor und spart Strom.

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  • Bilder wirken auf dunklem Hintergrund viel heller, und daher oft sogar überzogen. Das heißt, Fotos müssen auf beiden Untergründen funktionieren. Wenn möglich, sollte man das Bild etwas abdunkeln. Nicht rechteckige Grafiken oder Bilder sollten keinen weißen Rahmen haben. Mehr dazu hier.
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  • Schlagschatten bei der Produktdarstellung in Webshops gibt es auf dunklem Hintergrund nicht, dh. überlegen, durch welche Farbreize KundInnen bei einem Produkt begeistert werden können
  • Lesbarkeit – Webseiten müssen auf hell und dunkel funktionieren (caniuse.com) Die schlechtere Lesbarkeit von weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund kann durch eine marginale Vergrößerung des Zeilen- (auf 1.7 Punkt) und Wörterabstandes (um 0,005em) gelöst werden.

Quelle: itmagazine.ch

  • Farbkonkurrenz: intensive Farben wirken auf dunklem Hintergrund schnell aggressiv. Die Farbwahl zukünftig beachten und in beiden Modi testen.

So optimieren Sie Ihren Newsletter.

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Fazit:

Wie im wahren Leben ist der erste Eindruck der wichtigste. Dieses Jahr werden die Newsletter bunt und animiert, eigene Schriften funktionieren leider noch immer nicht und beobachten werden wir diese Trends von der dunklen Seite der Macht. Augen und Energie schonen finden wir top, die perfekte Umsetzung finden wir aktuell aber noch schwer. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Karin Stöttinger
Veröffentlicht am 14.06.2021
Geschrieben von:
Karin Stöttinger

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