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7 raffinierte Tipps, wie Sie Ihre Website in ein perfektes Sales Tool verwandeln

Haben Sie schon jemals daran gedacht, Ihre Website als Teil Ihrer Vertriebsstrategie zu sehen? Ihre Website ist nämlich ein Rundumtalent, sie kann nicht nur schön aussehen und Ihr Unternehmen perfekt in Szene setzen, sie kann nämlich auch verkaufen.

Bevor  interessierte Websitebesucher zu Kunden werden, sollten Sie sich überlegen, welche Ergebnisse Sie erreichen möchten und wie Sie den Weg dazu gestalten. Im besten Fall können Ihre Interessenten am Ende fast nicht mehr Nein sagen. Im Folgenden haben wir ein paar wichtige Grundpfeiler aufgestellt, die Sie für Ihr perfektes Sales Tool beachten sollten.

7 Tipps für Ihre Landingpages

  1. Jede Unterseite ist eine wertvolle Landingpage
  2. Als ich diese Headline las, musste ich herzhaft lachen
  3. Testimonials: kurz und knackig am Punkt
  4. Schreiben Sie aktionsorientierte Beiträge
  5. Das Wichtigste kommt zuerst
  6. Platzieren Sie „Call to Actions“
  7. Locken Sie Ihre Leser

 

Jede Unterseite ist eine wertvolle Landingpage

Eine Sache gleich mal vorweg: Die Homepage und die Landingpage sind nicht ein und dasselbe. Die Homepage ist das Zentrum Ihrer Website und dient als Ausgangspunkt für Ihre restlichen Unterseiten. Eine Landingpage hingegen ist das Ziel, wo Ihre Kunden schlussendlich ankommen sollen, was bedeutet dass jede Unterseite im besten Fall eine Landingpage sein soll.

Was sind denn nun Conversions?

Typischerweise sind Landingpages jener Ort Ihrer Website, wo Conversions passieren. Conversion wird als jener Vorgang auf einer Website bezeichnet, wenn Interessenten durch eine Handlung zu Kunden werden. Jede Website kann darunter etwas anderes verstehen. Beispielsweise passiert bei Facebook eine Conversion, wenn sich ein Interessent anmeldet, es könnte sich dabei aber auch um eine Newsletteranmeldung oder den Download eines Whitepapers handeln.

 

Als ich diese Headline las, musste ich herzhaft lachen

Ob nun provokant, ehrlich oder mit einer gewissen Portion Witz geschrieben, die Headline ist das wichtigste Element auf der gesamten Landingpage. Warum? Das kann uns der angesehene Marketing  Experte David Ogilvy sagen:

„On the average, five times as many people read the headline as read the body copy. When you have written your headline, you have spent eighty cents out of your dollar!“

Was so viel heißt wie: User sind bequem und lesen meist nur die Überschriften des Beitrags ohne auch nur eine Zeile des Textes zu lesen. Auf das Ergebnis kam übrigens auch schon eine amerikanische Studie, die herausgefunden hat, dass 6 von 10 Lesern einen Artikel teilen, ohne den Text davon gelesen zu haben. Bitte nicht nachmachen. 🙂

Das sollten Sie bei Überschriften beherzigen: 

  • Zahlen in Überschriften können in unserem Gehirn einen akuten Klick Reiz auslösen, weil wir mittels Zahlen etwas besser einschätzen können was uns im nachfolgenden Text erwartet.
    Übrigens: ungerade Zahlen wirken attraktiver und werden deshalb öfter geklickt.
  • Stellen Sie Fragen an Ihre Leser, denn die machen sich dann automatisch Gedanken darüber, welche Antwort wohl im Text gegeben wird.
  • Hauen Sie auf den Tisch und erteilen Sie Kommandos, wie im Beispiel von Toggl. Da kann man doch fast nicht mehr nein sagen, oder?

Testimonials: kurz und knackig am Punkt.

Und damit meinen wir nicht:

„Toller Service – auf jeden Fall weiterzuempfehlen!“

Ist zwar nett gemeint, hat aber leider keinen oder wenig Effekt auf die Conversions auf Ihrer Website.

Verwenden Sie konkrete Fakten und  Zahlen um das Kaufargument noch einmal zu unterstreichen und formulieren Sie die Kundenzitate kurz und bündig. Um gute Testimonial-Beiträge zu erhalten, sollten Sie Ihren Kunden zielgerichtete Fragen stellen:

– Was hat Ihre Zusammenarbeit besonders ausgezeichnet?
– Wie viel Zeit sparen Sie dank unserer Leistung ein?

Reichern Sie die Kundenzitate wenn möglich mit relevanten Keywords an, das freut nicht nur Ihre SEO Berater, sondern schlussendlich auch Sie, da positive Kundenzitate im Web auffindbar werden.

Schreiben Sie aktionsorientierte Beiträge

Vermeiden Sie es, Ihre Webtexte in passiver Form zu verfassen, das langweilt Leser und führt selten zu wünschenswerten Conversion-Zahlen. Sprechen Sie stattdessen Ihre potenziellen Kunden direkt an und formulieren Sie Ihre Beiträge so, als würde der potenzielle Kunde direkt vor Ihnen stehen. Dadurch wirkt Ihre Landingpage offener und viel persönlicher und verleitet Ihre User aktiv zu handeln.

Das Wichtigste kommt zuerst

Je strukturierter der Aufbau Ihrer Landingpage ist, desto eher können sich Ihre User orientieren und werden zu einer Handlung angeregt.

Einen recht gelungenen Anhaltspunkt, wie man konzeptionell bei einer Landingpage vorgehen soll, liefert die Methode einer umgekehrten Pyramide. Dieses Modell findet großteils im Journalismus seine Anwendung und beschreibt drei wesentliche Bereiche einer Landingpage.

  • Fesseln Sie gleich zu Beginn der Seite Ihre User. Sei es durch einen Header und eine aussagekräftige Headline oder ein Video, es sollte Ihren potenziellen Kunden sofort ins Auge stechen.
  • Im nächsten Bereich sollten Sie die Erwartungen schüren und den User davon überzeugen und die Dringlichkeit des Produktes in den Vordergrund stellen.
  • Beinahe so wichtig wie die Überschrift und Einleitung des Textes ist auch der Abschluss, denn schließlich möchten Sie aus einem Interessenten, einen Kunden gewinnen. Eine passende Möglichkeit für einen gelungenen Abschluss liefern Call to Actions, die den Kunden zum aktiven Mitwirken animiert.

Platzieren Sie „Call to Actions“

Wie der Name schon erraten lässt, haben Call to Actions das Ziel, Ihre Kunden proaktiv um Handlung zu bitten. Die Aufforderung besteht zumeist aus Text, Bild und Buttons.

Call to Actions sind in diesem Beitrag schon das ein oder andere Mal gefallen, aber aus einem guten Grund. Wir würden sogar behaupten, dass Call to Actions Hauptfaktor einer erfolgreichen Landingpage sind.

  • Was ist ein Call to Action:
  • Ein Call to Action ist wie der Name schon sagt eine Handlungsaufforderung an Ihre User. Ein Anbieter der Call to Actions perfekt in Szene setzt und den ein oder anderer Gegner von Streaming Plattformen schon bekehren konnte ist Netflix.
  • Wie viele Call to Actions soll ich verwenden?
  • Wo auf meiner Landingpage soll er positioniert werden?

Grundsätzlich hängt es natürlich von Ihren Präferenzen und Zielen ab. Haben Sie keine Bedenken, mehr als einen Call to Actions auf Ihrer Landingpage zu positionieren. Ein Call to Action zu Beginn, einer im gerade noch sichtbaren Bereich und einer am Ende Ihrer Landingpage können die Chancen von Conversions erheblich steigern.

Locken Sie Ihre Leser

Um Websitebesucher in den Bann zu ziehen ist es oft ratsam einen Lead Magneten auf der Website zu positionieren. Lead Magnete sind sogenannte Köder, die Ihre User zum einer bestimmten Handlung locken sollen. Meist werden im Tausch gegen Kontaktdaten dem Interessenten sehr reizvolle, kostenlose Produkte angeboten. Das Produkt sollte direkt den User und seine Bedürfnisse ansprechen. Auf einer Lehrlingswebsite White Paper und wissenschaftliche Artikel anzubieten, wäre wahrscheinlich nicht sehr zielführend. E-Books, Video-Clips, Musik-Clips und Gutscheine hingegen, können mehr als eine Zielgruppen erfolgreich ansprechen.

Einen verlockenden Lead Magneten präsentiert uns Marie Forleo auf ihrer Website.

Fazit: Mit den Tipps sind Sie nun bestens dafür gewappnet, Ihre Website als Vertriebstool einzusetzen. Sie werden erstaunt sein, wie Ihre User- und Conversionzahlen zunehmen werden.

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